Butter selber machen

Was ihr braucht? Zwei halbe Liter Biosahne. Dazu ein bisschen Salz, eine
gute Küchenmaschine oder ein wenig Muskelkraft. Und Lust aufs Selbermachen.

Die Biosahne eine Stunde, bevor es los geht, aus dem Kühlschrank holen. Aber nicht in die
Sonne stellen! Dann: Sahne in eine Schüssel gießen und verrühren. Mit Mixer oder Küchenmaschine
geht das in ein paar Minuten. Durch das Verrühren löst sich die Buttermilch von der reinen
Butter. Diese sieht zunächst so aus wie viele hellbeigefarbene Schneeflocken, das gibt sich aber.
Jetzt die Buttermilch abgießen. Wenn ihr gut verrührt habt, kann sich der Milchertrag sehen lassen: Bis zu
600 Milliliter reine Buttermilch kommen dabei raus. Die könnt ihr trinken oder zum Backen benutzen.
Nun wird gewaschen: Denn die Butter enthält noch weitere Milchreste sowie Wasser. Das mindert aber ihre
Festigkeit und den Geschmack. Deshalb legt ihr die Butter in eine verschließbare Schüssel mit kaltem, frischem
Wasser und schüttelt sie ordentlich (den Deckel vorher aber sowas von fest zumachen!). Dann das Wasser
über ein Sieb abgießen, die Butter kneten oder mit dem Mixer umrühren. Das Ganze drei- bis viermal wiederholen,
bis das Wasser nach dem Schütteln fast klar bleibt und sich kaum noch eintrübt. Vor dem letzten Kneten oder
Rühren nach Belieben salzen (schmeckt richtig super!)

Unser Ertrag neben den knapp 600 Milliliter Buttermilch: Exakt 328 Gramm Butter.
Guter Schnitt bei insgesamt 1 Liter Sahne. Und jetzt aufs Brot damit!

Ein Artikel aus dem Quatschkopf, Ausgabe 5.
Fotos: JUHR Verlag